Seit 2014 besitzen wir ein Spineboard. Dies ist ein Hilfsmittel zur schonenden Rettung von verunfallten Personen, bei denen schwerwiegende Verletzungen der Wirbelsäule nicht ausgeschlossen werden können. Das Spineboard wird hat seine Einsatzschwerpunkte bei Verkehrsunfällen oder aber auch bei Stürzen aus großen Höhen oder Tiefbauunfällen. Der Patient wird mit einem spinnenartigen Gurtsystem so fest an das Spineboard fixiert, dass keine Bewegungen mehr möglich sind. Dadurch kann er ohne, dass die Gefahr besteht, dass es beim Transport zu weiteren Verletzungen kommt, in ein entsprechendes Krankenhaus gebracht werden. Aufgrund seiner Konstruktion aus Kunststoff kann dass Spineboard unter dem Patienten verbleiben, während dieser geröntgt wird oder ein anderes bildgebendes Verfahren wie beispielsweise Computertomographie durchläuft.
Weiterhin ist das Spineboard auch schwimmfähig, weswegen es bei Bade- und Eisunfällen auch eingesetzt werden könnte. Da diese Einsatzspektren jedoch grundsätzlich Aufgabe der Wasserwacht sind, wird die Feuerwehr hier nur Unterstützend tätig und setzt ein Spineboard nur zur Menschenrettung bei akuter Gefahr ein, sofern keine andere Rettungsmöglichkeit besteht.

Das Spineboard ist auf dem LF20 verlastet und ergänzt dort die umfangreiche medzinische Ausstattung.