Die "schwere" Schutzkleidung ist die Kleidung in der wir am meisten zu sehen sind. Sie ist die Kleidung, die auf allen Brandeinsätzen und aufgrund ihrer guten Sichtbarkeit zumeist bei Einsätzen auf öffentlichen Verkehrswegen getragen wird.

Jede volljährige Einsatzkraft verfügt über eine Jacke dieses Modells. Atemschutzgeräteträger tragen dazu eine Atemschutzhose aus der gleichen Serie wie auf den Fotos zu sehen. Alle anderen Feuerwehrkräfte tragen dazu die Hose "Bayern 2000" wie bei der leichten Persönlichen Schutzausrüstung dargestellt.

In Verbindung mit der Atemschutzhose ist die Schutzkleidung, im Gegensatz zur leichten Einsatzjacke "Bayern 2000", für den Innenangriff im Brandeinsatz zugelassen.

Die Jacke verfügt über ein eingebautes Selbstrettungssystem. Über zwei grüne Laschen im Brustbereich kann im Notfall je Seite ein Karabiner hervorgeholt werden. Diese sind mit einem Gurt der den Träger umschließt verbunden. Falls bei einem Atemschutzeinsatz im Innenangriff ein Trupp in einem oberen Geschoss eingekesselt würde, könnte er sich zu Not über dieses Rettungssystem abseilen und sich somit aus der brenzlichen Lage befreien. Ebenso kann das Sytem bei Tiefbauunfällen genutzt werden falls eine Einsatzkraft abstürzen würde.

Wie üblich und gefordert wird zu dieser Schutzkleidung ein Feuerwehrhelm mit Nackenleder, Schutzhandschuhe und Feuerwehrstiefel getragen.